1939–1969

Schwedens Wirtschaft


EINLEITUNG

Die Naturschätze Schwedens, seine Wälder, Erze, Flusse und Wasserfälle stellen einen Reichtum dar, der der Bevölkerung des Landes eine bessere Versorgung als in den meisten anderen Ländem sichert. Wenn sich auch die erzielten Resultate zum grossen Teil auf dies en Reichtum in der Natur grunden, so wären sie jedoch ohne zähe und harte Arbeit und im Kampf gegen ein strenges Klima nicht möglich gewesen. Wenn man daher die zweifellos grosse technische und organisatorische Begabung des schwedischen Volkes nicht kennt, kann man die Stellung nicht beurteilen, die z. B. die Eisen- und Holzindustrie in Schweden einnehmen. Die Erfahrungen der letzten J ahre haben gezeigt, dass ein Land ohne eigene Kohlenvorkommen nur schwer eine grössere Eisenindustrie aufbauen kann. Dass Schweden, vielleicht als das einzige Land der Welt, ohne solche V oraussetzungen eine solche Industrie aufrechterhalten konnte, beruht in hohem Masse auf einer Qualitätsproduktion, die durch einheirnische Erfindungen und gut ausgebildete Facharbeiter erreicht wurde. Auch innerhalb der schwedischen Holzindustrie hat, neben den guten natiirlichen Voraussetzungen, die Tuchtigkeit von Untemehmern und Ingenieuren eine entscheidende Rolle gespielt. Gleichzeitig hat Schweden auf vielen Gebieten starken Antrieb von aussen her bekommen, und die Tatsache ist z.B. bemerkenswert, dass es im 17. Jahrhundert gelungen war, eine Anzahl wallonischer Schrniede nach Schweden zu holen, der en Berufserfahrungen und neue Methoden dem schwedischen Eisenhandwerk das Gepräge gaben.

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Interdisciplinary European Studies

The European Union in a Changing World Order

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This book explores how the European Union responds to the ongoing challenges to the liberal international order. These challenges arise both within the EU itself and beyond its borders, and put into question the values of free trade and liberal democracy. 

About the book

Events

Seminars organized by IFN

 

To present ongoing research informal brown-bag seminars are held on Mondays at 11:30 am. This is an opportunity for IFN researchers to test ideas and results.

Academically oriented seminars are most of the time held on Wednesdays at 10 am. At these events researchers from IFN and other institutions present their research.

In addition, IFN organizes seminars open to the public. Topics for these are derived from the IFN research.

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